StankuschWestphalen  

Wir kämpfen für Ihr Recht!



Schutz vor Diskriminierung


Was tut der ältere Bewerber, der in einer an sich für ihn passenden Stellenausschreibung, das Merkmal „jung“ nicht erfüllt? Was tut der Behinderte, dem die Vorstandssekretärin erklärt, dass die Stelle für einen Behinderten ungeeignet sei und was macht eine Frau, der deutlich zu verstehen gegeben wird, dass männliche Bewerber in der Familienplanung flexibler sind als Frauen?

Die rechtliche Grundlage für alle diese Fälle ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das seit August 2006 in Kraft getreten ist. Es setzt im Arbeitsrecht neue Maßstäbe. Niemand darf aus Gründen des Rasse, der nationalen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, einer Behinderung, des Alters und der sexuellen Identität diskriminiert werden.

Fälle, wie die oben geschilderten, kommen jedoch immer noch häufig vor. In der Praxis zeigt sich, dass die Voraussetzungen für eine Schadensersatzklage nicht so einfach zu erfüllen sind. Selbst dann, wenn eine Diskriminierung offensichtlich ist, kann der Arbeitgeber durch den Nachweis, dass er den jeweiligen Bewerber auch ansonsten hätte ablehnen müssen, sein Risiko auf die Höhe von drei Monatsgehältern begrenzen.

Jeder, der sich diskriminiert fühlt, sollte sich an einen Rechtsanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Arbeitsrecht wenden. „Eine solche Beratung eröffnet die Möglichkeit sich gegen erlittenes Unrecht zur Wehr zu setzen“, sagt Rechtsanwalt Volker Stankusch, der Kanzlei Stankusch Westphalen.