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Wir kämpfen für Ihr Recht!



Wenn ein Hund Millionen erben soll…

Immer wieder kann man in der Zeitung lesen, dass ein Hund zum Millionär wird, da sein amerikanischer Besitzer ihm sein ganzes Vermögen vermacht hat. Ganz so einfach ist es auch in Amerika nicht, seinem geliebten Haustier ein Vermögen zukommen zu lassen, wenn man verstirbt.

In Deutschland wäre aber eine solche letztwillige Verfügung zu Gunsten seines Tieres unwirksam. Ein Haustier kann, auch wenn es von seinem Besitzer heiß geliebt worden ist, nicht Träger von Eigentumsrechten sein.

Wer also in seinem Testament verfügt, dass Hund oder Katze das Geld erben, das angespart wurde, hat ein inhaltlich unwirksames Testament erstellt. Im Ergebnis erben dann alles die gesetzlichen Erben, und – soweit keine Verwandten da sind- tritt die Bundesrepublik Deutschland als Erbe ein.

Dabei muss man gar keinen Spleen haben, wenn man dafür sorgen will, dass sein Haustier auch nach dem eigenen Tod in lobenswerten Umständen lebt: Dies ist ein Gebot des Tierschutzes! Es erfordert allerdings einiges an anwaltlichem Geschick, im Wege eines Vermächtnisses, einer Auflage, einer Stiftung oder eines Dienstvertrages dafür Sorge zu tragen, dass unsere treuen Gefährten auch nach dem Versterben gut versorgt sind.

Ein Testament alleine genügt also nicht. Je nach Größe des Vermögens, Anzahl und Gattung der Tiere, die hinterlassen werden, kann ein auf Erbrecht spezialisierter Rechtsanwalt eine Lösung finden, die dafür sorgt, dass treue Gefährten nach unserem Tod keine Not leiden oder eingeschläfert werden, wenn kein Familienmitglied da ist, das die Fürsorge für Ihr Haustier übernimmt.

Sprechen Sie mit Rechtsanwalt Westphalen!